Stroh
Strohhalm, Strohballen, Strohdach, Strohfeuer
Stroh bleibt übrig, wenn das Getreide gedroschen ist: trockene, goldene Halme, die als Einstreu im Stall, als Dach oder als Ballen auf dem Feld dienen. Es ist leicht, billig und brennt schnell. Als Traumbild kann Stroh für Bescheidenheit und Wärme stehen, aber auch für etwas, das hohl oder vergänglich ist. Redensarten wie „leeres Stroh dreschen“ oder „ein Strohfeuer“ kennen vor allem diese zweite Seite.
Traumvarianten
- Sich an einen Strohhalm klammernDu hältst an einer kleinen Hoffnung fest. Das ist verständlich; halte trotzdem Ausschau nach festerem Halt.
- Im Stroh schlafenEin raues Lager wird zum gemütlichen Nest. Mit etwas Fantasie wird aus schlichten Umständen ein Abenteuer.
- Leeres Stroh dreschenDu redest oder arbeitest viel, ohne dass etwas dabei herauskommt. Steck deine Kraft dorthin, wo am Ende etwas wächst.
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