Spinnrad
Spinnräder, Spindel, Wolle spinnen, Spinnstube
Am Spinnrad entsteht aus einem lockeren Bausch Wolle ein fester, gleichmäßiger Faden. Dafür braucht es einen Takt: Der Fuß tritt das Pedal, das Rad dreht sich, und die Finger führen die Fasern. Früher saßen Frauen an langen Winterabenden gemeinsam daran, heute ist das Spinnen ein ruhiges Hobby. Das Spinnrad wird so zum Bild für die Kunst, aus vielen losen Gedanken oder Erlebnissen etwas Zusammenhängendes zu machen. Und es erinnert an Dornröschen, bei dem eine Spindel alles verändert.
Traumvarianten
- Gleichmäßig spinnenDas Rad surrt, und der Faden gleitet durch deine Finger. Du hast einen Rhythmus gefunden, in dem die Arbeit wie von allein läuft. Diese Ruhe ist wertvoll, besonders wenn es um dich herum laut ist.
- Der Faden reißtMitten im Takt löst sich der Faden, und die Wolle franst aus. Ein Gedanke oder ein Gespräch ist abgerissen, und du findest den Anschluss nicht. Leg die Enden übereinander und tritt langsam wieder das Pedal; so verbindet sich beides neu.
- Sich an der Spindel stechen wie DornröschenEin kleiner Stich, und plötzlich wirst du schläfrig. Ein Teil von dir möchte am liebsten hundert Jahre ausschlafen, so voll war die letzte Zeit. Plane eine echte Pause ein, bevor dich die Müdigkeit überrumpelt.
- Ein altes Spinnrad in der EckeEs steht unbeachtet im Haus, doch als du es antippst, dreht sich das Rad noch. Eine alte Fertigkeit aus deiner Familie ist nicht verloren. Vielleicht kann dir jemand von den Älteren zeigen, wie es geht.
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