Stricken
Strickzeug, Stricknadeln, Wollknäuel, Häkeln
Stricken geht langsam: Masche für Masche wächst aus einem einzigen Faden ein Schal, ein Pullover oder ein Paar Socken. Wer im Schlaf strickt, ist mit etwas beschäftigt, das Zeit und Wiederholung braucht und erst am Ende seine Form zeigt. Das gleichmäßige Klappern der Nadeln hat außerdem etwas Besänftigendes, und viele greifen genau deshalb zum Strickzeug. Manche erinnert das Bild an die Strickliesel aus Kindertagen, mit der man bunte Schnüre fertigte.
Traumvarianten
- Eine Masche fallen lassenPlötzlich klafft ein Loch, und die Reihe droht sich aufzulösen. Ein kleiner Fehler bei einer langen Aufgabe ärgert dich. Mit einer Häkelnadel lässt sich so eine Masche wieder hochholen, und auch dein Fehler lässt sich beheben.
- Für jemanden strickenDu strickst Socken oder eine Mütze für einen bestimmten Menschen. In jede Reihe steckst du Zeit und Zuwendung. So zeigst du deine Zuneigung, ohne große Worte zu machen.
- Ein Strickstück wieder aufziehenDu ziehst am Faden, und Reihe um Reihe löst sich auf. Du gibst eine Arbeit nicht auf, sondern beginnst sie neu, weil du es inzwischen besser kannst. Die Wolle ist ja noch da.
- Stricken ohne erkennbare FormDas Stück wird länger und länger, doch was es werden soll, weißt du nicht. Du bist fleißig, aber ohne klares Ziel. Entscheide, ob dir das Tun allein genügt oder ob ein Plan her muss.
Verwandte Symbole
- NähenNähen ist geduldige Handarbeit: Stich für Stich werden Stoffteile verbunden, Risse…
- SchalEin Schal hält warm, schützt den Hals vor Wind und gibt einem Mantel den letzten Schliff.
- GroßmutterViele verbinden ihre Großmutter mit Wärme, Geduld und dem Duft von frisch Gebackenem.
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