Sandsturm
Sandstürme, Staubsturm, Saharastaub, Wüstensturm
Ein Sandsturm verdunkelt den Himmel, der Wind peitscht feine Körner in jede Ritze, und danach ist die Landschaft nicht mehr dieselbe: Dünen wandern, Wege verschwinden. Auch in Mitteleuropa bekommt man manchmal eine Ahnung davon, wenn Saharastaub den Himmel orange färbt und Autos mit einer feinen Schicht überzieht. Der Sandsturm steht für eine Zeit, in der vieles auf dich einprasselt und sich Vertrautes verschiebt. Er fragt, was du schützen möchtest und woran du dich orientierst.
Traumvarianten
- Sich vor dem Sandsturm schützenDu ziehst ein Tuch vors Gesicht und kauerst dich hinter einen Felsen. Du weißt, was du in einer stürmischen Zeit schützen musst: einen Menschen, ein Vorhaben, deine innere Ruhe. Alles andere darf eine Weile warten.
- Die Dünen haben sich verschobenWo gestern ein Hügel war, ist heute eine Senke, und der Weg, den du kanntest, ist verschwunden. Eine turbulente Phase hat dein Umfeld verändert. Erkunde die neue Umgebung, auch wenn dir der alte Pfad fehlt.
- Sand in allen RitzenNoch Tage später rieselt Sand aus deinen Sachen. Ein Ereignis beschäftigt dich noch lange, nachdem es vorbei ist. Gib dir Zeit, es nach und nach loszuwerden.
- Im Sandsturm die Augen schließenDu kannst nichts sehen und verlässt dich auf Gehör und Tastsinn. Wenn du nicht mehr durchblickst, helfen dir andere Sinne als der Verstand, etwa dein Gespür für Menschen. Vertrau ihnen für eine Weile.
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