Nadel
Stecknadel, Nadelstich, Sicherheitsnadel, Nadelöhr
Eine Nadel ist winzig und kann doch viel: Sie hält Stoff zusammen, steckt einen Saum ab oder führt einen Faden durch die engste Stelle. Gleichzeitig piekt sie, wenn man nicht aufpasst. Als Traumbild handelt sie von Genauigkeit und von Kleinigkeiten, auf die es ankommt, aber auch von spitzen Bemerkungen und leisen Sticheleien. Ob du mit ihr nähst, dich stichst oder etwas feststeckst, zeigt, welche Seite gerade wichtiger ist.
Traumvarianten
- Sich an einer Nadel stechenEin kurzer Pikser, ein Tropfen Blut. Ein beiläufiger Satz hat dich mehr verletzt, als du zugeben willst. Sprich ihn an, bevor er weiter piekt.
- Eine Nadel im Heuhaufen suchenDu wühlst und wühlst und findest sie nicht. Du suchst nach einem winzigen Detail, das alles erklären soll. Frag dich, ob du es wirklich brauchst oder ob die Lösung längst woanders liegt.
- Einen Faden einfädelnDu zielst mit dem Faden aufs Nadelöhr und triffst nicht. Für eine Sache brauchst du Feingefühl und eine sichere Hand. Ein zweiter Versuch bei besserem Licht gelingt leichter.
- Etwas mit Stecknadeln absteckenDu steckst Stoff fest, bevor du ihn nähst. Du planst sorgfältig und legst dich noch nicht endgültig fest. Das lässt dir Spielraum für Korrekturen.
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