Farn
Farne, Farnkraut, Farnwedel, Adlerfarn
Farne gab es schon lange vor den Dinosauriern. Im Frühjahr rollen sie ihre jungen Wedel langsam aus, die zuerst wie kleine Schneckenhäuser aussehen. Dieses Entfalten macht den Farn zu einem schönen Bild für Fähigkeiten, die sich nach und nach zeigen, ohne Eile und ohne großen Auftritt. Weil Farne nie blühen, rätselten die Menschen früher, wie sie sich vermehren, und so entstanden viele Sagen um eine geheimnisvolle Farnblüte. Ein dichtes Farnfeld kann deshalb auch auf etwas Verborgenes hinweisen, das darauf wartet, entdeckt zu werden.
Traumvarianten
- Ein junger Wedel rollt sich ausDu siehst zu, wie sich die Spirale langsam öffnet. Etwas in dir entrollt sich Windung für Windung, und Ziehen würde es nur knicken.
- Durch hohe Farne gehenDie Wedel reichen dir bis zur Hüfte und streifen deine Hände. Du bewegst dich durch eine unübersichtliche, aber freundliche Phase. Neugier führt dich hier weiter als jeder Plan.
- Eine Farnblüte findenMitten in der Nacht leuchtet zwischen den Blättern eine Blüte, die es eigentlich nicht gibt. Du stößt auf eine Möglichkeit, an die du kaum geglaubt hast. Greif zu, solange der Zauber anhält.
- Ein Farn im BlumentopfAuf der Fensterbank verlangt er nach Feuchtigkeit und Schatten. Du pflegst etwas Wildes in einem geordneten Rahmen. Gib ihm genug Raum, damit es weiter grünt.
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