Stollen
Christstollen, Weihnachtsstollen, Dresdner Stollen, Butterstollen, Mohnstollen, Quarkstollen
Ein schwerer Laib voller Rosinen, Mandeln und Zitronat, dick mit Puderzucker bestäubt: Der Christstollen gehört in Sachsen und längst in ganz Deutschland zur Adventszeit. Seine Form soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern. Dass die Dresdner Bäcker Butter hineingeben durften, geht auf den sogenannten Butterbrief zurück, den Papst Innozenz VIII. 1491 ausstellte. Seit 2010 ist „Dresdner Stollen“ eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Weil sich ein Stollen lange hält, erzählt er von Fülle, die man sich einteilt, und von Vorfreude mit langem Atem.
Traumvarianten
- Den ersten Stollen anschneidenDas Messer gleitet durch die Zuckerkruste, und alle schauen zu. Auf diesen Moment hast du dich lange gefreut, und jetzt ist er da. Genieß das erste Stück, statt schon an das letzte zu denken.
- Puderzucker überallBeim Anschneiden staubt es, und Tisch, Pullover und Hände sind weiß. Wo du dich wohlfühlst, nimmst du ein wenig Unordnung gern in Kauf. Kleine Spuren gehören zu schönen Stunden dazu.
- Einen Stollen per Post bekommenIm Karton liegt ein Stollen, sorgfältig in Papier gewickelt, dazu ein paar Zeilen. Jemand lässt dich an einem Familienrezept teilhaben, das sonst nur zu Hause auf den Tisch kommt. Damit zählt man dich still zum engeren Kreis, auch über viele Kilometer hinweg.
Verwandte Symbole
- WeihnachtsmarktLichterketten, der Duft von gebrannten Mandeln und Lebkuchen, warme Getränke in bunten…
- BackenBeim Backen duftet das ganze Haus, und am Ende steht etwas auf dem Tisch, das man mit…
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- KuchenZu Geburtstagen, Sonntagnachmittagen und Festen gehört Kuchen einfach dazu.
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