Schlaraffenland
Schlaraffenleben, Land des Überflusses, Schlauraffenland
Im Schlaraffenland fliegen gebratene Tauben in den Mund, die Zäune sind aus Würsten, und Faulheit gilt als Tugend. Hans Sachs reimte schon 1530 darüber, später nahmen die Brüder Grimm das Märchen in ihre Sammlung auf. Wer im Schlaf dorthin gelangt, wünscht sich meist eine Pause vom ständigen Leisten und Planen. Zugleich fragt der Traum, ob dich Überfluss wirklich zufrieden macht oder ob dir ohne eigene Mühe bald etwas fehlen würde.
Traumvarianten
- Sich durch den Breiberg essenBevor das Land des Überflusses beginnt, wartet ein Berg aus süßem Brei. Auch der bequemste Weg hat am Anfang eine Hürde. Hast du sie genommen, wird es leichter.
- Satt und gelangweilt im SchlaraffenlandAlles ist da, nichts muss getan werden, und doch wird es fade. Dir fehlen Aufgaben, an denen du wachsen kannst. Such dir eine, die dich reizt.
- Gebratene Tauben fliegen dir in den MundEtwas fällt dir ganz ohne Anstrengung zu. Genieß es, ohne lange zu grübeln, ob du es verdient hast.
- Andere ins Schlaraffenland mitnehmenDu teilst den Überfluss mit Freunden oder Familie. Die Fülle freut dich vor allem, wenn alle mit am Tisch sitzen.
Verwandte Symbole
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Weiterlesen →Traumdeutungen dienen der Unterhaltung.