Sauna
Saunieren, Aufguss, Dampfbad, Saunagang
In der Sauna ist es heiß, still und ein wenig feierlich. Man sitzt auf Holzbänken, lässt die Hitze wirken und geht danach ins kalte Wasser oder an die frische Luft. Hierzulande ist der Saunabesuch für viele ein Winterritual, mit Aufguss, Handtuch und Ruhepausen dazwischen. Als Traumort bedeutet die Sauna Loslassen: Etwas darf heraus, das sich angestaut hat, Ärger, Anspannung, unausgesprochene Worte. Der Wechsel von Hitze und Kälte kann außerdem auf Gegensätze hinweisen, zwischen denen du gerade pendelst.
Traumvarianten
- Beim Aufguss sitzenDer Saunameister wedelt mit dem Handtuch, und eine heiße Welle rollt über dich hinweg. Eine intensive Erfahrung fordert dich, und du stehst sie durch, weil andere neben dir sitzen. Was allein kaum auszuhalten wäre, trägt sich in Gesellschaft.
- Nach der Sauna in den SchneeDu läufst dampfend hinaus und wirfst dich in den Schnee. Du wagst einen klaren Schnitt nach einer aufgeheizten Phase. Der Kontrast macht dich hellwach.
- Es wird zu heißDie Luft brennt, und du möchtest hinaus, harrst aber aus, weil die anderen auch sitzen. Du erträgst etwas länger, als dir guttut, nur um mitzuhalten. Geh, wenn dir danach ist; niemand zählt mit.
- Allein in der SaunaNur das Knistern des Ofens ist zu hören. Du suchst einen Ort, an dem dich niemand anspricht und du ganz bei dir sein kannst. Solche Rückzugsorte darfst du dir öfter gönnen.
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