Säen
Aussaat, Saat, Samen säen, Pflanzen setzen
Wer sät, gibt etwas aus der Hand. Die Körner verschwinden in der Erde, und eine ganze Weile ist nichts mehr von ihnen zu sehen. Säen braucht deshalb Vertrauen in einen Vorgang, den du nicht beobachten kannst. Träumst du vom Säen, stößt du womöglich etwas an, dessen Ausgang noch offen ist: ein klärendes Gespräch, eine Idee für den Beruf, eine Bekanntschaft. Wichtig ist auch, was du säst. Die alte Redensart „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ erinnert daran, dass Worte und Taten zurückkommen, im Guten wie im Schlechten.
Traumvarianten
- Mit der Hand Körner ausstreuenDu gehst über einen Acker und wirfst die Saat in weitem Bogen. Du verteilst deine Kraft großzügig, ohne zu sehen, wo sie landet. Es müssen nicht alle Körner keimen; ein Teil genügt.
- Die ersten Spitzen kommen herausFeine grüne Spitzen schieben sich aus dem Boden. Etwas, das du vor einer Weile begonnen hast, zeigt endlich Wirkung. Sieh dir an, was da wächst, bevor du gießt oder jätest.
- Auf Stein säenDie Körner springen vom harten Boden ab und liegen obenauf. Du steckst Mühe in eine Sache oder einen Menschen, die zurzeit nichts aufnehmen können. Such dir einen Boden, der deine Saat annimmt.
- Samen in kleine Töpfe drückenAuf der Fensterbank stehen Anzuchttöpfe in Reih und Glied. Im Kleinen und Geschützten bekommt etwas einen guten Start, bevor es hinaus in die Welt darf. Dieser behutsame Anfang ist kein Zögern, sondern Umsicht.
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