Pfeifen
Pfiff, Ein Lied pfeifen, Trillerpfeife, Vor sich hin pfeifen
Wer vor sich hin pfeift, ist meist gut gelaunt, oder will es zumindest sein. Die Redensart vom „Pfeifen im Walde“ kennt beides: Man pfeift, um sich selbst Mut zu machen, wenn es unheimlich wird. Pfiffe sind außerdem Signale; sie rufen, warnen oder unterbrechen ein Spiel. Ein Traum vom Pfeifen handelt deshalb von Stimmung und Selbstberuhigung, aber auch von der Frage, wie du dich bemerkbar machst. Ob du fröhlich eine Melodie pfeifst oder einen schrillen Pfiff ausstößt, gibt den Ton an.
Traumvarianten
- Im Dunkeln pfeifenDu gehst durch eine stille Straße und pfeifst eine Melodie, damit die Stille nicht so drückt. Du überspielst eine Unsicherheit mit Munterkeit. Das ist ein guter Trick, und trotzdem darf jemand erfahren, dass dir mulmig ist.
- Nicht pfeifen könnenDu spitzt die Lippen, doch es kommt nur Luft. Etwas, das anderen leichtzufallen scheint, will dir nicht gelingen. Lach darüber; nicht jede Fähigkeit muss sitzen.
- In eine Trillerpfeife blasenEin schriller Pfiff, und alle halten inne. Du möchtest etwas stoppen, das aus dem Ruder läuft, und traust dir zu, laut zu werden. Manchmal braucht es genau dieses Signal.
- Ausgepfiffen werdenVon den Rängen schallt dir ein Pfeifkonzert entgegen. Du fürchtest Ablehnung für etwas, das du gezeigt oder gesagt hast. Die Lauten sind selten die Mehrheit; achte auch auf die Stillen, die dir zustimmen.
Verwandte Symbole
- MusikMusik berührt direkt, ohne Umweg über den Kopf.
- SingenBeim Singen lässt du hören, was in dir vorgeht.
- WaldDer Wald hat in deutschen Märchen und Liedern einen besonderen Platz.
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