Misstrauen
Misstrauisch sein, Argwohn, Verdacht, Jemandem nicht trauen
Misstrauen ist ein Wächter, der manchmal zu früh Alarm schlägt. Im Traum beäugst du jemanden, prüfst jedes Wort oder rechnest mit einem Trick, und am Morgen fragst du dich, woher dieses Gefühl kam. Häufig spiegelt es eine Erfahrung von früher, die noch nachwirkt, und weniger den Menschen, der jetzt vor dir steht. Es kann aber auch eine berechtigte Vorsicht sein, die im Wachleben zu kurz kommt. Entscheidend ist, ob dich das Misstrauen schützt oder ob es dich von anderen trennt.
Traumvarianten
- Allen misstrauenFreunde, Familie, sogar die Nachbarn scheinen etwas im Schilde zu führen. Du bist erschöpft und überall auf der Hut. Wo kannst du die Wachsamkeit einmal ablegen?
- Selbst verdächtigt werdenMan glaubt dir nicht, obwohl du nichts getan hast. Du spürst selbst, wie weh ein falscher Verdacht tut. Vielleicht prüfst du danach auch dein eigenes Misstrauen etwas genauer.
- Einem freundlichen Fremden nicht trauenEr lächelt und bietet Hilfe an, doch du hältst Abstand. Neue Kontakte brauchen bei dir Zeit. Freundlichkeit allein überzeugt dich nicht; du willst erst sehen, ob Worte und Taten zusammenpassen.
- Der Verdacht löst sich aufAm Ende zeigt sich, dass alles harmlos war. Die Wachsamkeit, die du so lange aufrechterhalten hast, kann jetzt ruhen. Vielleicht lohnt es sich, einem Menschen eine zweite Chance zu geben.
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