Geborgenheit
Sich geborgen fühlen, Behütet sein, Nestwärme, Aufgehoben sein
Geborgenheit ist eines dieser deutschen Wörter, für die es in vielen Sprachen keine genaue Entsprechung gibt. Es meint mehr als Sicherheit: das stille Wissen, aufgehoben zu sein, so wie du bist. Nachts taucht dieses Gefühl oft ohne großen Anlass auf, unter einer schweren Decke, in einem hellen Raum oder neben einem vertrauten Menschen. Solche Bilder zeigen, wonach du dich sehnst oder was du längst hast, ohne es täglich zu bemerken. Merk dir, wo du dich so gefühlt hast: Dort kannst du auch im Wachen Kraft schöpfen.
Traumvarianten
- Bei einem Menschen geborgen seinNeben diesem Menschen musst du nichts erklären und nichts leisten. Dieses Vertrauen ist kostbar. Sag ihm einmal, was er dir gibt.
- Geborgenheit an einem fremden OrtDu bist irgendwo, wo du nie warst, und fühlst dich trotzdem zu Hause. Dein Halt hängt weniger an Mauern, als du glaubst. Du trägst ihn mit dir.
- Die Geborgenheit geht verlorenEin warmer Raum wird plötzlich kalt, oder ein vertrauter Mensch geht hinaus. Dich beschäftigt, wie fest dein Halt wirklich ist. Bitte um Nähe, wenn du sie brauchst; andere ahnen oft nicht, wie sehr sie dir fehlt.
- Anderen Geborgenheit schenkenEin Kind oder ein Freund kommt zu dir, und du gibst Schutz. Für andere bist du ein sicherer Hafen. Lass dich auch selbst einmal auffangen.
Verwandte Symbole
- UmarmungIn den Arm genommen zu werden, ist meist ein warmes, tröstliches Bild.
- FamilieDie Familie ist ein Bild für Herkunft, Zugehörigkeit und die Rollen, die du von klein auf…
- BettIm Bett ruhst du dich aus, fühlst dich sicher und bist ganz bei dir.
- GemütlichkeitKerzenlicht, eine warme Stube, Freunde am Tisch, und niemand schaut auf die Uhr…
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