Draisine
Laufmaschine, Fahrraddraisine, Handhebeldraisine, Schienenfahrrad
Am 12. Juni 1817 fuhr Karl Drais in Mannheim mit seiner Laufmaschine los: zwei Räder, ein Sattel, eine Lenkung, aber keine Pedale. Man stieß sich mit den Füßen vom Boden ab und war trotzdem schneller als zu Fuß. Die Draisine gilt als Urform des Fahrrads. Später ging der Name auf kleine Schienenfahrzeuge über, und seit 1996 kann man in Deutschland mit Hebel- oder Fahrraddraisinen über stillgelegte Bahnstrecken rollen. Die Draisine steht im Traum für Pioniergeist und für Fortschritt, den du mit eigener Kraft antreibst.
Traumvarianten
- Mit den Füßen anschiebenOhne Pedale stößt du dich vom Boden ab und rollst doch schneller voran als alle, die zu Fuß gehen. Nicht mehr Kraft bringt dich weiter, sondern eine andere Art, sie einzusetzen. Wo du dich gerade abmühst, lohnt ein Blick auf das Wie statt auf das Wie viel.
- Den Hebel gemeinsam pumpenDu stehst mit jemandem auf einer Schienendraisine, und ihr drückt abwechselnd den Hebel. Nur im gleichen Takt kommt ihr voran. Ein gemeinsames Vorhaben braucht jetzt mehr Absprache als Kraft.
- Eine andere Draisine kommt entgegenAuf der eingleisigen Strecke rollt euch ein anderes Gefährt entgegen, und eines muss von den Schienen gehoben werden. Eine Begegnung verlangt, dass jemand nachgibt. Wer zuerst Platz macht, verliert dabei nichts und ist oft schneller wieder unterwegs.
Verwandte Symbole
- FahrradAuf dem Fahrrad kommst du aus eigener Kraft voran, und genau darum geht es in diesem…
- GleiseZwei Schienen laufen nebeneinander bis zum Horizont, ohne sich je zu berühren.
- ZugEin Zug fährt auf festen Schienen, nach Fahrplan und mit vielen Menschen an Bord.
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