Dämmerung
Abenddämmerung, Morgendämmerung, Zwielicht, Blaue Stunde
Zwischen Tag und Nacht liegt eine kurze Spanne, in der nichts ganz feststeht. Das Licht wird bläulich, Umrisse verlieren ihre Schärfe, und vertraute Dinge sehen für einen Augenblick fremd aus. In der Dämmerung ist das Alte noch nicht vorbei und das Neue noch nicht sichtbar. Träumst du davon, steckst du womöglich selbst in einer Zwischenzeit, in der noch offen ist, wohin es geht. Manche empfinden diese Stunde als still und kostbar, andere werden in ihr unruhig. Welches Gefühl überwiegt, spiegelt deine Geduld mit offenen Fragen.
Traumvarianten
- Vor der Dunkelheit nach Hause gehenDas Licht wird schwächer, und unwillkürlich gehst du schneller. Du möchtest etwas zu einem guten Abschluss bringen, bevor ein Abschnitt endet. Ein Abschluss wird nicht besser, nur weil du ihn hastig erreichst.
- Im Zwielicht etwas nicht erkennenSteht dort jemand, oder ist es nur ein Baumstumpf? Wo dir Hinweise fehlen, malt deine Fantasie die Lage oft dunkler, als sie ist. Mit etwas mehr Licht zeigt sich meist, wie harmlos die Gestalt ist.
- Wach in der MorgendämmerungAlle anderen schlafen noch, und draußen färbt sich der Himmel grau. Ein Vorhaben gehört im Moment ganz dir, niemand redet hinein. Nutze diese stille Zeit, bevor der Trubel beginnt.
- Die blaue Stunde erlebenFür wenige Minuten leuchtet der Himmel tiefblau, und es ist weder Tag noch Nacht. Gerade dieses Dazwischen hat seinen eigenen Zauber. Auch eine unfertige Phase in deinem Leben musst du nicht abkürzen, um sie zu mögen.
Verwandte Symbole
- NachtDie Nacht verwandelt vertraute Orte: Farben verschwinden, Geräusche werden lauter, und…
- SonneKaum ein Traumbild ist so warm und hell wie die Sonne.
- HimmelWenn du im Traum in den Himmel schaust, blickst du über den Alltag hinaus.
- SchattenWo Licht ist, gibt es auch Schatten.
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ErstkommunionMit etwa neun Jahren empfangen katholische Kinder zum ersten Mal die Kommunion.
Weiterlesen →Traumdeutungen dienen der Unterhaltung.